Satzung

 

Geänderte Satzung des Radsportverein Düsseldorf-Rath/Ratingen 1951 e.V.

§ 1 Name und Sitz 

 

Der im Jahre 1951 gegründete Verein führt den Namen "Radsportverein Düsseldorf-

Rath/Ratingen 1951 e.V." und hat seinen Sitz in Düsseldorf. Die Vereinsfarben sind blau-rot. Der Verein ist unter der Nr. 4752 im Vereinsregister beim Amtsgericht Düsseldorf eingetragen.  

§ 2   Zwecke und Aufgaben

 

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der

Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953 durch Förderung des Radsports in allen Disziplinen, Förderung der Jugenderziehung und der Körperertüchtigung sowie der Pflege der Geselligkeit.

  1. Durchführung hierzu dienender Veranstaltungen. 
  2. Jedes Mitglied ist zur aktiven Unterstützung dieser Aufgaben im Rahmen seiner Möglichkeit verpflichtet. 
  3. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral; eine entsprechende Betätigung innerhalb des Vereins ist nicht gestattet.

§ 3   Mitgliedschaft

 

Mitglied des RSV kann jede weibliche und männliche Person werden, die im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist. Die Aufnahme muß schriftlich beantragt werden. Bei Minderjährigen ist das Einverständnis des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Dem Aufnahmeantrag ist stattgegeben, wenn in einer Mitgliederversammlung die anwesenden Mitglieder mit einer Zweidrittelmehrheit zustimmen. 

Die Wiederaufnahme ehemaliger Mitglieder bedarf zusätzlich der Zustimmung des Ehrenrates. 

Dem neuen Mitglied werden bei der Aufnahme eine Satzung und eine Geschäftsordnung des Vereins ausgehändigt. Durch die Aufnahme werden Satzung und Geschäftsordnung anerkannt.

Personen, die sich um die Förderung des Vereins oder um den Radsport besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstands durch die

Jahreshauptversammlung oder durch eine außerordentliche Versammlung bei Zustimmung von zwei Drittel der anwesenden Mitglieder zu Ehrenmitglieder ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder.

Jedes Mitglied muß auch gleichzeitig Mitglied des Radsportverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. im Bund Deutscher Radfahrer sein. Die an diesen Verband zu zahlenden Beiträge sind in dem Vereinsbeitrag enthalten.

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 4   Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluß.

Der Austritt ist nur zum Jahresende möglich und muß bis zum 31. Oktober schriftlich erfolgen.

Den Ausschluß eines Mitglieds kann der geschäftsführende Vorstand beschließen:

  1. bei wiederholten Verstößen gegen die Satzung,
  2. bei Schädigung des Vereinsansehens,
  3. bei Nichtzahlung der Beiträge oder Nichterfüllung sonstiger Forderungen des Vereins trotz schriftlicher Mahnung und
  4. bei strafrechtlicher Verfolgung.

Der Ausschluß ist dem Mitglied schriftlich mit Angabe des Grundes mitzuteilen. Gegen den Ausschluß kann das Mitglied innerhalb von 14 Tagen schriftlich beim Ehrenrat des Vereins Einspruch erheben. Der Ehrenrat entscheidet entgültig.

Sowohl beim freiwilligen Austritt als auch beim Ausschluß endet die Beitragspflicht erst zum Jahresende.

§ 5   Organe des Vereins Organe des Vereins sind:

  1. der Vorstand im Sinne des BGB,
  2. der geschäftsführende Vorstand,
  3. die Jahreshauptversammlung,
  4. die außerordentliche Versammlung und
  5. der Ehrenrat

§ 6   Vorstand

 

  1. Der gesetzliche Vorstand nach § 26  BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vor-sitzenden und dem 1. Kassierer. Zwei von ihnen vertreten den Verein gemeinsam.
  2. Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus dem gesetzlichen Vorstand, dem Geschäftsführer, dem Schriftführer und den Fachwarten. Er ist beschlußfähig, wenn wenigstens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Darunter muß der 1. oder 2.

Vorsitzende sein. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden oder bei dessen Abwesenheit die Stimme des 2. Vorsitzenden Ausschlag.

Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

§ 7   Jahreshauptversammlung

 

Die Jahreshauptversammlung findet innerhalb der ersten zwei Monate eines jeden Jahres statt. Die Einladung muß mit Angabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich erfolgen. Die Tagesordnung soll folgende Punkte enthalten:

  1. Verlesung und Genehmigung der der Niederschrift der letzten Jahreshauptversammlung,
  2. Jahresbericht des Vorstandes und Erstattung des Kassenberichtes,
  3. Bericht der Kassenprüfer,
  4. Entlastung des Kassierers
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Neuwahl des Vorstandes (nur alle zwei Jahre oder bei Nachwahlen),
  7. Wahl der Kassenprüfer
  8. Wahl des Ehrenrates
  9. Bestätigung des durch den Vereinsjugendtag gewählten Jugendwartes,
  10. Anträge,
  11. Festsetzung des Jahresbeitrags
  12. Verschiedenes

Jede ordnungsgemäß einberufene Jahreshauptversammlung ist beschlußfähig.

Anträge zur Jahreshauptversammlung sind dem Vorsitzenden mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich mit Begründung mitzuteilen.

Über Dringlichkeitsanträge kann nur dann abgestimmt werden, wenn sie in der Satzung schriftlich gestellt werden, und die Dringlichkeit von zwei Drittel der anwesenden Mitglieder anerkannt wird.

Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt. Anträge auf Satzungsänderungen bedürfen zu ihrer Annahme der Zustimmung von zwei Drittel der anwesenden Mitglieder. Wahlen werden mit absoluter Stimmenmehrheit getätigt. Die Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen, wenn nicht geheime Wahl beantragt wird. Geheimwahl erfolgt mit Stimmzettel.

Die Jahreshauptversammlung wählt für ein Jahr zwei Kassenprüfer, die das Recht und Pflicht haben, die Kassenführung laufend zu überwachen. Die Kassenprüfer, die nicht Mitglieder des Vorstandes sein dürfen, haben am Schluß des Geschäftsjahres die Kasse zu prüfen und der Jahreshauptversammlung einen Prüfungsbericht vorzulegen.

§ 8   Außerordentliche Versammlung

 

Außerordentliche Versammlungen werden nach Bedarf durch den geschäftsführenden Vorstand einberufen. Auf Antrag von einem Drittel der Mitglieder ist der Vorstand zur Einberufung einer außerordentlichen Versammlung verpflichtet. Die Einladung hat mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich mit Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.

§ 9   Ehrenrat

 

Der Ehrenrat besteht aus drei Mitgliedern, die mindestens drei Jahre dem Verein angehören, das 25. Lebensjahr vollendet haben und nicht Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes sind. Er entscheidet auf Anruf der Mitglieder oder des Vorstands über strittige Punkte, die durch Abstimmung nicht zu klären sind und über die in § 3 Abs. 2 und in § 4 Abs. 4 aufgeführten Fälle. Seine Entscheidung, die durch Stimmenmehrheit erfolgt, ist bindend. Bei Abstimmungen darf sich kein Mitglied des Ehrenrates der Stimme enthalten.

§ 10   Jugendordnung

 

Für den Verein sind die Jugendordnungen des Radsportverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. und des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen in ihren jeweiligen Fassungen maßgebend.

§ 11   Kassenführung und Mitgliedsbeitrag

 

Die Vereinskasse wird durch den 1. Kassierer verwaltet. Er hat über Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen und dem 1. Vorsitzenden und den Kassenprüfern jederzeit Einblick in die Kassenführung zu gewähren.

Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird durch die Jahreshauptversammlung beschlossen. Die Mitgliedsbeiträge sind Bringschulden und sind von den Mitgliedern beim Kassierer bar zu entrichten oder auf eins der Vereinskonten zu überweisen. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

§ 12  Geschäftsordnung

 

Für die Durchführung der Vereinsgeschäfte ist eine Geschäftsordnung aufzustellen. Die Geschäftsordnung und auch jede Änderung muß von der Jahreshauptversammlung oder einer außerordentlichen Versammlung genehmigt werden.

§ 13  Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§ 14  Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Jahreshauptversammlung oder einer außerordentlichen Versammlung mit vier Fünftel der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an die Lebenshilfe für geistig Behinderte e.V. in Düsseldorf.

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Die bisherige Vereinssatzung wurde in der Jahreshauptversammlung am 17.1.1976 geändert und in der vorliegenden Fassung beschlossen.

 

Düsseldorf, den 29. Januar 1976

 

(Unterschriften 1. Vorsitzender, 2. Vorsitzender und Kassiererin)